BMI Rechner

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Wie oft haben Sie sich schon die Fragen gestellt, wie Ihr Gewicht einzuschätzen ist? Ob Sie Normalgewichtig, Übergewichtig oder sogar schon Fettleibig sind? Dutzende von Verbraucherseiten im Netz geben hierüber die unterschiedlichsten Auskünfte, wobei fast jede eine andere Aussage trifft. Die einzig richtige Antwort bekommen Sie jedoch nur, wenn Sie Ihren BMI berechnen.

Was ist der BMI (Body-Mass-Index)

Der BMI (Body-Mass-Index), auch als Körpermasseindex (KMI), Quetelet-Kaup-Index oder Körpermassezahl (KMZ) bekannt, ist eine Formel zur Berechnung der Körpermasse in Relation zur Körpergröße. Sie wurde im Jahr 1832 von Adolphe Quetelet entdeckt und nach ersten Weltkrieg von Ignaz Kaup weiterentwickelt. Die Bezeichnung Body-Mass-Index hat ihren Ursprung in einem Artikel, der 1972 von Ancel Keys veröffentlicht wurde.

Das Resultat ist die Formel, mit welcher Sie Ihren BMI berechnen können, es wird die Körpermasse (das Gewicht) durch das Quadrat der Körpergröße (in Metern) geteilt (Gewicht : Körpergröße²). (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Body-Mass-Index)

Dieser Wert stellt natürlich nur einen groben Richtwert dar, für die genaue Berechnung des BMI müssen weitere Informationen wie Alter und Geschlecht mit eingebunden werden. Bei unserem BMI Rechner werden Sie daher gebeten, diese Daten mit anzugeben, so können wir genau Ihren BMI berechnen.

Was sagt das Ergebnis aus?

Ihr BMI-Wert zeigt an, in welche Klassifikation Ihre Körpermasse einzuordnen ist. Nehmen wir als Beispiel an, jemand hat als idealen Wert eine BMI von 18,5kg/m² bis 25kg/m². Liegt nun der Wert gemäß BMI Rechner unter diesem Wert, so ist diese Person untergewichtig. Bei einer Überschreitung des idealen Werts liegt je nach Grad der Überschreitung ein Übergewicht oder Adipositas (Fettleibigkeit) vor. Die genaue Klassifizierung wäre in diesem Fall:

Kategorie BMI (kg/m²)
starkes Untergewicht < 16,00
mäßiges Untergewicht 16,0 – < 17
leichtes Untergewicht 17,0 – < 18,5
Normalgewicht 18,5 – < 25
Präadipositas (Übergewicht) 25,0 – < 30
Adipositas Grad I (Fettleibig) 30,0 – < 35
Adipositas Grad II 35,0 – < 40
Adipositas Grad III ≥ 40,0

(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Body-Mass-Index)Bei Erreichen der Kategorie „Übergewicht“ oder „leichtes Untergewicht“ sollte der Betroffene durch eine Änderung der Ess- und Bewegungsgewohnheiten einer Verschlimmerung entgegen wirken.

Bei Erreichen einer höheren Kategorie ist bereits die Zuhilfenahme fachlicher Hilfe angeraten, da hier gesundheitliche Konsequenzen drohen. Um Ihren persönlichen Body-Mass-Index festzustellen und Klarheit über Ihre Gewichtsklassifikation zu haben, sollten Sie nicht zögern unseren BMI Rechner zu nutzen.

Wie unterscheiden sich die Werte?

Prinzipiell müssen verschiedene Faktoren beachtet werden, wenn Sie Ihren BMI berechnen. So unterscheiden sich beispielsweise die Ergebnisse vom BMI Rechner Frau erheblich von den Resultaten des BMI Rechner Mann. Auch das Alter spielt eine erhebliche Rolle, der Wert, den Sie erhalten, wenn Sie bei einem Teenager den BMI berechnen weicht erheblich von den Idealwerten eines Erwachsenen ab.

Doch auch weitere Faktoren spielen eine große Rolle. Der BMI Rechner kann keine Aussage über Ihren Körperfettanteil treffen. Das Ergebnis, das Sie erhalten wenn Sie Ihren BMI berechnen ist immer nur der Wert Ihrer Körpermasse in Bezug auf Ihre Körpergröße. Wenn Sie beispielsweise viel Sport oder Bodybuilding betreiben, ist Ihr Anteil an Körperfett naturgemäß deutlich geringer, als bei unsportlichen Menschen. Auch bei Personen, die einer schweren, körperlichen Arbeit nachgehen (zum Beispiel Möbelpacker), weicht der Körperfettanteil stark von den Durchschnittswerten ab.

Eine weitere Abweichung besteht bei Menschen, denen Gliedmaßen fehlen. Hier muss das fehlende Gliedmaße in die Berechnung mit einbezogen werden und einen korrekten BMI-Wert zu erhalten.

Untergewicht

In den europäischen Staaten liegt die Ursache für Untergewicht in den meisten Fällen in Krankheiten und Stoffwechselstörungen. Ein Mangel an Lebensmitteln als Grund für eine Unterernährung ist äußerst selten.

Bei Krankheiten tritt die Unterernährung meist als Folge einer akuten Appetitlosigkeit aus, die entweder von der Krankheit selbst oder von deren Folgen und Behandlungsmethoden verursacht wird. So ist eine Appetitlosigkeit oftmals eine Begleiterscheinung von Schmerzzuständen, Strahlentherapien und Pharmakotherapien. Bei Krankheiten ist die Appetitlosigkeit meistens eine Folge von Übelkeit, Schwindel, Fieber, Vergiftungen und Schmerz.

Auch eine Essstörung bringt oftmals einen Mangel an Appetit mit sich. Bei Bulimie und Magersucht ist der Körper oftmals nicht mehr in der Lage ein Hungergefühl zu erzeugen, durch eine psychische Blockade wird jede Form der Nahrung als widerwärtig angesehen.

Zusätzlich kann eine Mangelernährung durch das Unvermögen zu essen verursacht werden, beispielsweise bei einer Entzündung im Mund- und Rachenbereich sowie Schmerzen im Kiefer und in den Zähnen.

Untergewicht Folgen

Ein zu geringes Körpergewicht im gehobenen Ausmaß führt oftmals zu einem Mangel an lebenswichtigen Nahrungsstoffen und Spurenelementen. Die Mangelversorgung kann zu massiven Störungen und Ausfallerscheinungen im Körper führen. Die betroffene Person hat keine Energiereserven mehr und wird schnell müde. Auch die Abwehrkräfte lassen nach und der Körper wird anfälliger für Krankheiten.

Bei untergewichtigen Schwangeren führt die Mangelernährung zu einem erhöhten Risiko eines niedrigen Geburtsgewichts des Säuglings bis hin zur erhöhten Säuglingssterblichkeit führen.

 

Weitere Risiken die durch Untergewicht verstärkt werden sind:

  • Osteoporose
  • erhöhtes Risiko für Komplikationen im Krankheitsverlauf
  • verlangsamte Genesung nach akuten Erkrankungen
  • erhöhte Infektanfälligkeit
  • Beeinträchtigung der Muskelfunktion
  • verminderte Lebenserwartung
  • Veränderung der Haut und der Haare bis zum Haarausfall
  • Muskelschwund
  • Ausfall oder Schädigung einzelner Organe wie Nieren, Herz und Leber.

Therapie bei Untergewicht

Bei einem Untergewicht geringeren Ausmaßes genügt in der Regel das Erstellen eines Ernährungsplans. Dazu muss zunächst der Grundbedarf ermittelt werden, der Ernährungsplan wird dann so ausgelegt, dass die Nahrungsversorgung immer etwas über dem Grundbedarf liegt. So nimmt der Betroffene langsam zu bis er wieder sein Normalgewicht erreicht hat. Ihren Grundbedarf können Sie hier (hier klicken) ermitteln.

Bei einem Untergewicht von stärkerem Ausmaß ist es zwingend erforderlich sich in ärztliche Behandlung zu begeben. Zum einen um die Ursache für die Mangelernährung zu ermitteln, zum anderen um eine ärztlich überwachte Therapie zur Regenerierung des Körpers zu finden.

Die Folgen von Untergewicht werden oftmals deutlich unterschätzt. Speziell in einer Gesellschaft in der ein extrem dünner Körper als Trent angesehen wird (beispielweise in der Modebranche) werden die Nebenwirkungen und Mangelerscheinungen, die durch Untergewicht hervorgerufen werden, oftmals totgeschwiegen. Ein Umdenken erfolgt nur langsam.

Im Sinne Ihrer Gesundheit und derer Ihrer Mitmenschen sollten Sie derlei Trends immer ablehnen und andere auf derlei Missstände aufmerksam machen. Prüfen Sie Ihr Gewicht mit unserem BMI Rechner und stellen Sie fest ob Sie betroffen sind.

Übergewicht

Nicht jedes Pfund, dass Ihr Normalgewicht übersteigt, ist ein Anlass zur Sorge. Dennoch ist festzustellen, dass Übergewicht, welches Sie über einen längeren Zeitraum mit sich herumtragen, ein Wegbereiter für viele Krankheiten und körperliche Beeinträchtigungen ist. Durch die erhöhte Last, die Sie mit sich führen stellen sich in relativ kurzer Zeit Beschwerden wie Kurzatmigkeit, verstärktes Schwitzen, Kreislaufbeschwerden, Rücken- und Gelenkschmerzen und auch kleine Atemstillstände während Ihres Schlafs ein.

Noch belastender sind die chronischen Leiden, die sich einstellen, wenn Sie über mehrere Jahre an Übergewicht leiden. Eine falsche Ernährung, die in den meisten Fällen der Grund für das Übergewicht ist, kann dauerhafte Folgeschäden mit sich bringen wie beispielsweise Bluthochdruck, Diabetes, ein erhöhtes Risiko eines Infarkts oder Schlaganfalls und Adipositas (Fettleibigkeit).

 

Weitere Krankheiten die bei andauerndem Übergewicht zwei- bis dreimal häufiger auftreten als bei Normalgewicht sind:

  • Gebärmutter-, Brust-, Gebärmutterhals-, Prostata- und Gallenblasenkarzinom
  • Sexualhormonstörungen
  • Rückenschmerzen
  • Arthrose
  • Gicht
  • koronare Herzkrankheiten
  • Gallenblasenerkrankungen
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Bluthochdruck

Zusätzlich besteht bei Übergewicht eine erhöhte Thrombose- und Emboliegefahr, was besonders bei Operationen und Narkosen eine zusätzliche Gefährdung Ihrer Gesundheit darstellt.

Ein nicht unerheblicher Punkt ist auch die seelische Belastung, die bei vielen Übergewichtigen ausgelöst wird. Neben einer eingeschränkten Lebensqualität führt dies oftmals auch zu Depressionen infolge eines geminderten Selbstwertgefühls.

Ob bei Ihnen schon ein Übergewicht besteht, können Sie in kürzester Zeit mit unserem BMI Rechner prüfen.

Die Ursachen für Übergewicht

In den häufigsten Fällen ist das Übergewicht eine Folge falscher Ernährung in Verbindung mit mangelhafter Bewegung. Wenn jemand ständig bis regelmäßig kalorienreiche Nahrung zu sich nimmt und sich wenig bewegt ist ein Übergewicht praktisch vorprogrammiert.

Nehmen Sie sich die Zeit und ermitteln Sie über unseren Grundumsatz-Rechner den Grundbedarf an Kalorien Ihres Körpers. Dieser Wert gibt an, wie viel Kilokalorien Ihr Körper täglich verbraucht. Liegt nun die Kalorienzufuhr über dieser Angabe, nehmen Sie jeden Tag etwas zu, was unweigerlich zu Übergewicht führt. Menschen, die den ganzen Tag im Sitzen arbeiten, sollten daher unbedingt in kleinen Pausen etwas Sport machen. Einige einfache Bewegungen erhöhen schon den Kalorienbedarf Ihres Körpers und tragen zusätzlich dazu bei, Ihren Bewegungsapparat geschmeidig zu halten.

Ich habe Übergewicht, was kann ich tun?

Wer an Übergewicht leidet, hat noch keinen Grund in Panik zu geraten. Erst bei länger andauendem Übergewicht von einem Jahr und mehr besteht dringender Grund zur Sorge. Wenn Sie Ihren BMI berechnen und erkannt haben, dass Sie einige Pfunde zu viel mit sich herumtragen, dann sollten Sie Ihre Ernährung und Ihren Lebensstiel entsprechend anpassen.

Dazu gehört zunächst einmal die Ermittlung Ihres Grundbedarfs, also der Kalorienzahl, die Ihr Körper täglich verbraucht. Dies finden Sie mit unserem Grundbedarf-Rechner schnell heraus. Steht Ihr Grundbedarf fest, können Sie Ihre Ernährung so anpassen, dass sie bei Ihrer Kalorienaufnahme immer ein wenig unter diesem Wert bleiben.

Das schaffen Sie indem Sie die Zufuhr von Kalorien reduzieren oder durch Sport und Bewegung Ihren Grundbedarf erhöhen. Im optimalen Fall verbinden Sie diese beiden Optionen und erreichen so schnell eine sichtbare Wirkung. Beachten Sie jedoch, dass eine zu extreme Reduzierung der Kalorien einen Jojo-Effekt auslösen kann. Gewöhnen Sie Ihren Körper langsam an eine geringere Kalorienzufuhr und nehmen Sie langsam, dafür aber beständig, ab. Eine Einsparung von 200 bis 300 kcal täglich reicht vollkommen aus um langfristig gute Ergebnisse zu erzielen.

Fettleibigkeit

Wenn Sie zu der Erkenntnis kommen, dass Sie an Fettleibigkeit (Adipositas) leiden, dann besteht bereits dringender Handlungsbedarf. Die gesundheitlichen Beeinträchtigungen sind bei starkem Übergewicht / Fettleibigkeit massiv und Sie verkürzen Ihre Lebenserwartung mit jedem Tag, an dem Sie diese Last mit sich herumtragen.

Die Adipositas kann bei Ihnen sowohl akute Probleme als auch langfristige Folgeschäden verursachen. Dazu gehören:

  • Linksherzvergrößerung, Arteriosklerose
  • Schlaganfälle und Herzinfarkt
  • Hypertonie (Bluthochdruck)
  • Verstärkte Blutgerinnung
  • Störungen beim Zuckerstoffwechsel bis hin zur Diabetes
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Knochen und Gelenkkrankheiten wie Gicht und Arthrose
  • Gallenblasenerkrankungen und Fettleber
  • Demenz
  • Lungen- und Atemprobleme
  • Hormonstörungen die zur Unfruchtbarkeit und Potenzstörungen führen
  • Wundheilstörungen
  • Erhöhtes Komplikationsrisiko bei Operationen, Narkose und Schwangerschaften
  • Erhöhtes Krebsrisiko

Neben diesen Risiken geht eine Adipositas in den meisten Fällen mit erheblicher Kurzatmigkeit, übermäßigen Schwitzen und einer sehr eingeschränkten Kondition einher. Der Körper ist durch das massive Mehrgewicht im Dauerstress und Sie können keine Reserven mehr abrufen. Die Lebensqualität liegt deutlich unter dem Möglichen, fettleibige Menschen leider oft an einem massiv gestörten Selbstwertgefühl, Depressionen und unter den Anfeindungen ihrer Umwelt.

Die Therapie

Sollten Sie unseren BMI Rechner nutzen und durch diesen zum Schluss kommen, dass Sie bereits an Fettleibigkeit leiden, dann sollten Sie unbedingt einen Arzt mit in Ihren Abnehmplan mit einbeziehen. Eine einfache Diät reicht hier in keiner Weise mehr aus. Um wirklich langfristig und dauerhaft abzunehmen, benötigen Sie einen effektiven Ernährungs- und Bewegungsplan.

Um nicht zu schnell abzunehmen und damit einen Jojo-Effekt zu provozieren, sollte der Abnehmplan von oder mit einem Fachmann erstellt werden. Dieser weiß genauestens, welche Grundbedürfnisse Ihr Körper hat und wird Ihren Ernährungsplan so erstellen, dass keine Mangelernährung aufkommen kann.

Auch für die Aufnahme einer regelmäßigen sportlichen Betätigung sollten unbedingt medizinische Ratschläge bei Ihrem Arzt eingeholt werden. Gerade bei länger bestehenden Adipositas bestehen oftmals schon Schäden, die durch eine falsche Sport- oder Bewegungseinheiten verschlimmert werden können. Zusätzlich ist in einem solchen Fall immer eine Komplettuntersuchung angebracht um eventuelle Schädigungen festzustellen beziehungsweise auszuschließen.

Nicht nur der Körper leidet

Übergewicht und Fettleibigkeit führen oft auch zu Vereinsamung infolge sozialer Ausgrenzung. Der Betroffene schämt sich für seinen Körper und hat das Gefühl alle anderen starren ihn an oder lachen ihn aus. Als Folge davon traut sich der Übergewichtige nicht mehr unter Menschen und zieht sich immer mehr zurück. Dies kann nicht nur zu schweren Depressionen führen, es erschwert auch massiv eine Rückkehr zum Normalgewicht

Fazit:

Gerade bei Menschen in seelischen Stresssituationen macht sich oftmals eine Resignation breit in deren Folge noch mehr gegessen wird. Daher sollten sich Personen, die unter Fettleibigkeit und deren Folgen leiden, immer auch vertrauensvoll an einen Psychologen wenden.

Wenn Sie das Gefühl haben, zu dick zu sein, starten Sie umgehend unseren BMI-Rechner. So bekommen Sie schnell Auskunft ob und wie viel sie an Unter- oder Übergewicht leiden. Benutzen Sie unseren Grundumsatz-Rechner, um Ihren Grundbedarf zu ermitteln und Ihre Ernährung anzupassen. Scheuen Sie sich nicht, bei starken Unter- oder Übergewicht einen Arzt aufzusuchen und sich helfen zu lassen. Sie haben genau das gleiche Recht auf eine gute Lebensqualität wie jeder andere auch.